Julia Tiburzy
Julia Tiburzy, 07.02.2022

Was wäre ein Themenmonat zur Zeitarbeit, wenn wir gar nicht wüssten, woher sie überhaupt kommt und wie ihre Entstehungsgeschichte aussieht? Dann könnten wir das Ganze ja gar nicht verstehen.

Wo fangen wir also an? Wir befinden uns in der Nachkriegszeit, genauer gesagt im Jahre 1948. Eine Sekretärin erkrankt und zwei Anwälte brauchen dringend einen Ersatz, sonst lässt sich die ganze Arbeit nicht erledigen, ein Chaos wäre vorprogrammiert.
Bevor sie sich Gedanken über einen Ersatz machten, dachten sie sich doch zunächst: „Sind wir denn die Einzigen mit diesem Problem? Sicher nicht!“.
Aus diesem Gedanken entstand nicht nur die Idee, sondern auch die Gründung einer Zeitarbeitsfirma. Vorreiter, wie so oft, waren also die USA. Es dauerte aber nicht lang und auch in Europa nahm das Thema Fahrt auf.

An sich ist die Thematik Zeitarbeit jedoch schon in der Zeit des Ersten Weltkriegs bekannt. Durch das 1922 entstandene Arbeitsnachweisgesetz war das Vermitteln von Arbeitskräften keine Seltenheit. Erst mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde das Ganze zunächst wieder auf Eis gelegt.

Aber wann kam die Zeitarbeit eigentlich nach Deutschland? Genau genommen gründete sich das erste Unternehmen 1962 in der schönen Hansestadt Hamburg. Einem war das Ganze aber ein Dorn im Auge – der Bundesanstalt für Arbeit, die durch zahlreiche Strafanträge versuchte, die Zeitarbeit vom Markt zu vertreiben. Nach langem hin und her, der Einführung der Arbeitnehmerüberlassung 1972 gab es bis heute immer wieder Rechtsstreitigkeiten und zahlreiche Änderungen, um vor allem auch Schwarze Schafe aus der Branche zu vertreiben.

Heute ist die Zeitarbeit für viele eine attraktive Branche und vor allem die Chance, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Der schlechte Ruf besteht gewiss nicht mehr so, wie es in den 80er Jahren der Fall war.

Auch wir bei TriTec HR arbeiten täglich daran, die Möglichkeiten aufzuzeigen, die wir bieten. Zum einen unseren Kunden, die dringend Unterstützung bei der Personalsuche benötigen, aber auch Bewerbern, die ihren Platz in einem Unternehmen suchen.
 

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